Köln | Bei den NRW-Standorten von Amazon wird der Streik von Donnerstag heute fortgesetzt. Die Gewerkschaft Verdi will für die Beschäftigten einen Tarifvertrag des Einzelhandels erreichen. Bisher zahlt der globale Online-Händler nach den niedrigeren Logistik-Bedingungen. Gestört werden soll so vor allem die versprochene Auslieferung des neuen FIFA-Computerspiels.

„Amazon verspricht die pünktliche Lieferung. Die Einhaltung solcher Lieferversprechen geht aber nur mit den Beschäftigten und dank ihrer guten Arbeit und nicht gegen sie“, so die Gewerkschaft. Amazon dagegen verweigere sich Gesprächen für „faire Löhne und gute Arbveitsbedingungen“. In Rheinberg und Werne arbeiten rund 4.000 Menschen.

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Bei Amazon kommt es seit Jahren immer wieder zu Streiks für bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen – nicht nur in Deutschland. In Italien konnte im Mai dieses Jahres eine entsprechende Einigung erzielt werden. Vereinbart wurde unter anderem eine 25-prozentige Lohnerhöhung und geregelte Schichten.

Autor: ehu

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