„Wir machen sehr viel für Kinder und Jugendliche“, sagte Günter Holz, 1. Vorsitzender der „Interessengemeinschaft Deutzer Dienstagszug nicht ohne Stolz. Der gemeinnützige Verein wurde 1970 ins Leben gerufen und bemüht sich seither in jedem Jahr den Umzug in Deutz mit zu ermöglichen. 23 Gruppen waren es 2012 und präsentierten sich in bunten und vielfältigen Kostümen. Der Verein sammelte im Vorfeld spenden, die es den Schulen und Kindergärten dann erleichtern sollten, alles Nötige zu finanzieren.


Früh übt sich. Die Kinder der Kindertagesstätte St. Heribert warfen begeistert mit
 

Auch das Motta der zu Ende gehenden Session wurde kreativ integriert

Schon die Kleinsten übten sich im Kamellewerfen
Für die Kinder der Kindertagesstätte St. Heribert war der diesjährige Umzug eine Premiere, denn ihre Gruppe war zum ersten Mal dabei. Voller Elan warfen bereits die Kleinsten mit Kamelle um sich und machten so vor allem den Kindern am Wegesrand eine Freude. Ingesamt gab es 650 Zugteilnehmer. Hin und wieder ließ sich sogar die Sonne blicken und trug ihren Teil dazu bei, dass etwa die Düxer Clowns mit einem breiten Lächeln durch die Straßen zogen.

Einen kleinen Wehmutstropfen gab es allerdings auch. Die eigentlich fest eingeplanten „Berliner Fahnenschwinger“ mussten ihre Teilnahme trotz bereits bezahlter Reise und Unterkunft absagen. Im unkarnevalistischen Berlin bekamen die Gruppenmitglieder nicht frei und mussten sich stattdessen ihren Schulklausuren widmen.   

[bb]

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