Das Pressefoto zeigt den Kölner Grünen Bundestagsabgeordneten Sven Lehmann.

Köln | Sven Lehmann ist äußerst erfolgreich. Er gewann nicht nur das Direktmandat im Kölner Süden bei der Bundestagswahl 2021, sondern wird jetzt Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium. Die designierte neue Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, Anne Spiegel, aus Rheinland-Pfalz berief den Kölner.

„Ich freue mich außerordentlich auf diese neue Aufgabe im Familienministerium. Der Koalitionsvertrag in den Bereichen Familie und Gesellschaftspolitik ist ein Meilenstein. Wenn die Parteien zustimmen, werden wir eine Regierung bilden können, die eine deutlich sozialere und modernere Politik macht. Seit vielen Jahren setze ich mich für die Akzeptanz und gegen Diskriminierung von LSBTI ein, zuletzt als Sprecher für Queerpolitik der Grünen Bundestagsfraktion. Dies wird auch ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein. Im Koalitionsvertrag haben wir die Grundlagen geschaffen, damit wir dem Ziel eines selbstbestimmten und diskriminierungsfreien Lebens für alle Menschen in den nächsten vier Jahren einen entscheidenden Schritt näherkommen. Wir werden einen neuen Anlauf zur Überwindung des Transsexuellengesetzes nehmen, das Abstammungsrecht modernisieren und eine breit angelegte Strategie zur Bekämpfung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entwickeln – darunter explizit der Queerfeindlichkeit. Dafür legen wir einen nationalen Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt auf. Außerdem ist unser Ziel eine moderne Familienpolitik, die sich an der Realität von unterschiedlichen Familienformen orientiert“, so Sven Lehmann in einem schriftlichen Statement.

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Als wichtigsten Aspekt der Legislaturperiode sieht Lehmann die Einführung der Kindergrundsicherung, um damit Kinderarmut zu bekämpfen. Zudem sieht Lehmann im Koalitionsvertrag eine grüne Handschrift.

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