Köln | Bei einem Training am 13. April könnte es zu Verstößen gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen gekommen sein. Dies sollte jetzt eine Kommission im NRW-Landwirtschaftsministerium und das Kreisveterinäramt Warendorf prüfen. Jetzt tritt die Leiterin des Landgestüt Warendorf Kristina Ankerhold zurück und bat um Versetzung.

Dieser Bitte entsprach das NRW-Landwirtschaftsministerium. Report-K.de berichtete zum Vorfall: https://www.report-k.de/Panorama/NRW-Nachrichten/Vorwuerfe-gegen-das-Landgestuet-Warendorf-144777

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Das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) teilt mit, dass die Leiterin des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts, Kristina Ankerhold, aus eigener persönlicher Entscheidung um Versetzung gebeten hat. Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser plant, dieser Bitte nachzukommen. In der Interimsphase wird Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, zusätzlich zu seinen sonstigen Aufgaben, kommissarisch das Landgestüt in Warendorf leiten.

Ministerin Heinen-Esser dankt Kristina Ankerhold für ihren engagierten Einsatz für das Landgestüt: „Frau Ankerhold hat die Leitung des Landgestüts im März 2018 in einer sehr schwierigen Phase übernommen. Sie hat in dieser Zeit die Qualität des Hengstbestandes deutlich gesteigert. Auch hat sie die Verwaltung des Landgestüts erfolgreich modernisiert. Ein von ihr initiiertes Zuchtprojekt zur Verbesserung der Gesundheit bei Rheinischen Kaltblütern fand bundesweit Beachtung. Das Landgestüt hat als Aushängeschild für mich persönlich als auch für die Landesregierung eine über die Landesgrenzen und die Pferde- und Reitszene hinaus hohe Bedeutung.“

Autor: red

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