Köln | Der börsennotierte Spezialchemie-Konzern Lanxess AG lag auch im dritten Quartal 2018 im Rahmen seiner Planungen. Das Wachstum der Kennzahlen hat sich gegenüber dem Vorjahr index abgeschwächt. Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden.

Demnach erhöhte der Konzern seinen Umsatz zwischen Juli und September 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Sondereinflüssen, Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 277 Millionen Euro um 1,5 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge liegt folgerichtig bei 15,5 Prozent, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (16 Prozent) entsprach. Das Konzernergebnis stieg auf 80 Millionen Euro und befindet sich damit weiter am oberen Rand der prognostizierten Bandbreite. Im Vorjahr lag das EBITDA bei rund 925 Millionen Euro.

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Das Konzernergebnis aus dem fortzuführenden Geschäft stieg deutlich auf 80 Millionen Euro nach 55 Millionen Euro im Vorjahr. Im Vergleichsquartal 2017 hatten sich Sonderaufwendungen aus der Konsolidierung des Produktionsnetzwerks auf das Konzernergebnis ausgewirkt.

Hausaufgaben gemacht – Akquisitionen tragen zum Ergebnis bei

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und Lanxess in den vergangenen Jahren richtig aufgestellt. Daher halten wir auch beim jetzt aufkommenden Gegenwind durch die Konjunktur und die geopolitischen Unwägbarkeiten Kurs“, betonte Lanxess-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert.

Hauptgrund für den deutlichen Umsatzanstieg sind die gegenüber 2017 gestiegenen Verkaufspreise. Das leicht erhöhte Ergebnis ergab sich zudem aus Synergie-Effekten aus der Chemtura-Akquisition sowie aus dem Beitrag des im Frühjahr 2018 erworbenen US-Geschäfts mit Phosphorchemikalien von Solvay.

Autor: rk

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