Köln | Normalerweise – aber was ist schon normal – wäre die MS Colonia auch in diesem Jahr auf große Fahrt im Karnevalsumzug von Mauenheim gegangen. Die Matrosinnen und Matrosen der „MS Colonia“ von den „Mauenheimer Seglern“ zogen mit kleinen Beibooten los und verteilten unter Einhaltung der Coronaschutzverordnung entlang des Zugweges Süßigkeiten unter dem Motto „Kamelle för Zohus“.

Den Umzug in Köln-Mauenheim gibt es seit rund 60 Jahren und eigentlich sollte er auch am gestrigen Samstag um 14:30 Uhr starten. Die „Mauenheimer Segler“ paßten kurzerhand ihr Motto an: „Öm Corona zo verdrieve, muss uns Scheff em Hafen blieve. Em Hätze jeck zesamme zo sin, krijje mer Fastelovend trotzdäm hin.“ Also zogen die Matrosen mit kleinem Beiboot los und verteilten in den Briefkästen der Anwohnerinnen und Anwohner am Zugwegrand 2.000 Tütchen mit Kamelle und Strüßjer. Die Jecken betonen: „Zwar im Kostüm aber mit Maske und unter Einhaltung aller geltenden Abstandsregeln.“

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Trotz positiver Resonanz freuen sich die „Mauenheimer Segler“, so deren Chefsteward der MS Colonia Tim Woodroffe, auf die kommende Session mit richtigem Zug, der von den „Mauenheimer Muschele“ organisiert wird.

Autor: red
Foto: Eine Familie aus dem Kreis der „Mauenheimer Segler“ unterwegs in Mauenheim beim coronakonformen Verteilen von Kamellen und Strüßjer in den Briefkästen. | Foto: „Mauenheimer Segler“

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