Das Foto zeigt den Knotenpunkt Kölner Straße/Berliner Straße. | Foto: Stadt Köln

Köln | Mit Radfahrstreifen möchte die Stadt Köln die „Kölner Straße“ in Porz für Radfahrerinnen und Radfahrer attraktiver machen. Doch wie sollen diese Radfahrstreifen zukünftig ausgestaltet sein? Die Stadt Köln lädt ab Mittwoch, 30. August 2023, Interessierten ein, ihre Meinung im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung einzubringen.

Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, aus drei verschiedenen Varianten für die Radfahrstreifen zwischen den Knotenpunkten Kölner Straße/Berliner Straße und Hauptstraße/Friedrich-Ebert-Ufer ihren Favoriten auszuwählen und Anmerkungen zur Planung zu geben. „Wir erhoffen uns viele wichtige Erkenntnisse von den Menschen, die auf der Kölner Straße unterwegs sind. Sie sind die Expert:innen vor Ort“, sagt Thorsten Siggelkow, Leiter des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung der Stadt Köln.

Die Übersichtskarte zeigt den Planungsbereich der Kölner Straße. | Foto: Stadt Köln

So können sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen

Von Mittwoch, 30. August, bis Mittwoch, 20. September, können sich alle Interessierten auf unterschiedliche Art und Weise beteiligen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Ensen und Westhoven werden durch Postwurfsendungen über die Maßnahme informiert und können sich über eine beigefügte Rücksendekarte analog beteiligen. Zudem erhalten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Meinungen und Anmerkungen auf dem städtischen Beteiligungsportal digital einzubringen. Dies ist über den folgenden Link möglich: https://meinungfuer.koeln/Radfahrstreifen-Koelner-Straße.

Außerdem findet morgen, Donnerstag, 31. August von 12 bis 16 Uhr, vor Ort am Marktplatz (Elsterweg/Am Marktplatz), Köln-Westhoven ein Termin statt.

Der Hintergrund

Im Jahr 2022 hatte der Verkehrsausschuss die Verwaltung beauftragt, verschiedene Planungsvarianten für die Einrichtung von Radfahrstreifen auf der Kölner Straße zu erarbeiten. Die Kölner Straße stelle nach den Angaben der Stadt Köln für Radfahrende eine wichtige Verbindung zwischen den Stadtbezirken Porz und Innenstadt dar. Die Infrastruktur für den Radverkehr im Planungsbereich zwischen den Knotenpunkten Kölner Straße/Berliner Straße und Hauptstraße/Friedrich-Ebert-Ufer entspreche jedoch nicht mehr dem gewünschten Standard. Die Radverkehrsanlagen seien zu schmal, sanierungsbedürftig oder fehlten stellenweise ganz. Der Radverkehr verlagere sich in diesem Bereich vor allem auf den Leinpfad. Dort komme es aber auf dem engen Geh- und Radweg zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrenden. „Durch die Einrichtung von komfortablen Radverkehrsanlagen auf der Kölner Straße soll eine Alternative für den Radverkehr geschaffen werden, die ein angenehmes und komfortables Radfahren erlaubt“, erläutert die Stadt Köln.

rs