14. Run of Colours am 17. September 2022 in Köln. | Foto: Bopp

Köln | Die Kölner Aids-Hilfe profitiert vom Run of Colours in Köln. 1.147 Läufer:innen zogen die Laufschuhe an und brachten 28.500 Euro für die Kölner Aids-Hilfe ein und das bei teilweise widrigen Wetterbedingungen.

Deutlich weniger Teilnehmende

Stürmischer Wind mit Böen, Regen und Gewitter begleiteten den Run of Colours 2022. Pudelnaß wurden vor allem die Läufer:innen auf der 10 Kilometer Strecke. Schon am Morgen waren die Umkleide und Verwahr-Zelte von einer Sturmböe so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie nicht mehr einsatzfähig waren. Es war der 14. Run of Colours und die Organisatoren hatten lange die Befürchtung, dass es ihnen an Teilnehmer:innen mangeln könnte. Denn auch der Run of Colours setzte in der Corona-Pandemie für zwei Jahre als Liveveranstaltung aus und wurde nur virtuell veranstaltet. Laufveranstaltungen die Volksläufe anbieten leiden derzeit unter geringeren Anmeldezahlen. So meldeten sich etwa beim letzten Run of Colours im Jahr 2019 noch 1.911 Läufer:innen an. So zeigten sich die Veranstalter:innen mit 1.147 Läufer:innen durchaus zufrieden.

Run of Colours 2022. | Foto: Bopp

In drei Formaten wurde gelaufen

Der Run of Colours bot drei Formate an: Die 5-Kilometer-, die 10-Kilometer-Strecke und den Staffellauf. Und das sind die Sieger:innen:

10-Kilometer
• Männer: Philippe Gillen (Run Squad CGN), 35:11 Minuten
• Frauen: Gina Purschke, 42:53 Minuten

5-Kilometer
• Männer: Alexander Klak (Milers Colonia), 17:44 Minuten
• Frauen: Deutzmann (Southern Oregon Runners), 20:44 Minuten

Nica Schächtele (Bosch Rainbow-Runners) sicherte sich die Wertung Divers sowohl über die 5 km (27:57 min) als auch die 10 Km Wertung (1:05:37).

Die beste Staffel: BaUtsch von der FC-Stiftung, die über die 15 Kilometer 59:56 Minuten benötigte.

Aids-Hilfe Köln freut sich auf 28.500 Euro

Der Run of Colours wird von der Lebenshaus-Stiftung veranstaltet und die wird jetzt 28.500 Euro an die Kölner Aids-Hilfe überweisen. Im vergangenen Jahr waren es 30.000 Euro. An dem Lauf beteiligen sich vor allem auch viele Kölner Unternehmen, Gruppierungen, Organisationen oder Schulen. Mit dabei waren: Rewe Group, AWO Köln, Kreissparkasse Köln, UPS, Karate Do Overath e.V. und Projekton war erstmals das Land- und Amtsgericht Köln dabei sowie die Stiftung 1. FC Köln, die Grünen Köln, die Redaktion von First Dates, Microsoft, das Max-Planck-Institut, Rimowa, der SC Janus, SPD Queer, Stattgarde Colonia Ahoij, TELIS Finanz Kanzlei Köln Mitte und der TÜV Rheinland. 77 Läufer:innen brachte alleine das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg und bildete damit die größte Gruppe.

Heute endet der virtuelle Run of Colours. In diesem Jahr starteten knapp Läufer:innen aus den Niederlanden, Sachsen, Berlin, ganz NRW, Baden-Württemberg und Bayern sowie Cornwall / England an den Start. Sie liefen dort 5 km, 10 km oder fuhren 20 km Rad zugunsten der Aidshilfe Köln.

red01