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Die Wibbel Dance Party der Roten Funken

Cat Ballou rocken Wibbel-Dance-Party der Roten Funken

Köln | Wenn bei den Roten Funken die große Wibbel-Dance-Party angesagt, kommen viele Stammgäste in den Alten Wartesaal und das längst nicht nur aus Köln. Denn auch in den nördlichen Nachbargefilden hat sich der Kultstatus der Party längst herumgesprochen. Die knapp 1000 Jecken konnten zum Auftakt am Samstagabend direkt den Einzug der Hausherren feiern. Für mächtig Stimmung sorgten auch Cat Ballou und das nicht nur mit ihrem aktuellen Hit  „Et jitt kei Wood“. Mit Brings, den Bläck Fööss, Querbeat und Kuhl un de Gäng wurde bis zum Morgengrauen gewibbelt.

Die Wibble Dance Party der  Roten Funken ist die kölsche Karnevalsparty mit dem höchsten positiven Flirtfaktor, das bestätigt auch Ines, die augenzwinkernd bestätigt hier ist lachen, anlächeln miteinander tanzen und ein Bützchen links und rechts von lauter netten Jungs Programm.  Und da ja auf jedem Quadratzentimeter im alten Wartesaal ein jeckes kölsches Mädchen oder Jung steht ist auch die Bützquote recht hoch. Man hört gerne kölsche Tön egal ob vom Band oder der Band und wer hier nicht lächelt ist fehl am Platz. Das Völkchen bunt gemischt, ab und an ein rot-weißes Krätzchen zu sehen und wenn man die roten Herren von nahe trifft, dann haben sie leicht gerötete Wangen, aber nicht von den durchaus brasilianischen Temperaturen, sondern eben von den vielen Bützjer. Dabei zeigt sich die junge kölsche Maid im Kostümdesign eher klassisch. Biene Maja, gestrenge Polizistin oder Engel. Damit liegt die Wibble Dance Party im gesamten Trend, die jecken greifen eher zaghaft das brasilianische Motto auf.

Kuhl un de Gäng waren zum ersten Mal zu Gast und taten sich trotz hübscher Damenbegleitung zu später Stunde nach der FC Hymne zunächst ein wenig schwer. Ein jeckes Völkchen, auf dem Stimmungsthermometer schon lange bei 180 Grad vorgeglüht, durch Bläck Fööss und FC Hymne vom Band einzuholen ist für eine Newcomerband dann doch eine Mammutaufgabe. Das Fazit ist und bleibt, da reichen auch ähnliche Veranstaltungen anderer Traditionskorps seit Jahren nicht heran, Wibble Dance ist kölscher Kult und Legende.

Hoheitlichen Besuch gab es bei der Colombinen-Nacht im Theater am Tanzbrunnen. Dort heizte der „König von Mallorca“, Jürgen Drews, ganz smart im weißen Sommeranzug den 1000 Jecken im Saal ein. Und natürlich gab es direkt zum Auftakt auch das berühmte „Bett im Kornfeld“. Dabei hätte es den König eigentlich gar nicht gebraucht, stimmgewaltig und textsicher sang das Publikum den Hit. Im Publikum waren unter anderem auch Moderatorin Ulrike von der Groeben, Schauspielerin Annette Frier und Victoria-Präsident Günter Pütz. Als Ehren-Colombine ausgezeichnet wurde der Geschäftsführer der Dom-Brauerei, Michael Schürger sowie Hans-Joachim von Tasch von der Firma Cera Design.

Die Raab-Höhner Mania brach am gestrigen Abend auch bei den Blauen Funken aus. Denn der TV Total Moderator und Tausendsassa griff auch gestern zur Glampfe und trug mit Höhnerunterstützung seine Lieder vor, über deren musikalische Qualität man ja durchaus streiten kann. Als letzte Nummer bei den Blauen Funken allerdings ist gute Laune gesetzt, vor allem nachdem das jecke Kristallsaalvölkchen, teilweise in sexy hautenges Gold gehüllt, schon durch den Saal tanzte, nachdem die Höhner ihr Hitmedley aus 40 Jahren Bandgeschichte vorgetragen hatten, mit dem Pizzalied oder dem Kultklassiker „Ich bin ene Räuber“. Auch der Elferrat der Blauen Funken sah sich zu später Stunde noch in der Lage das ehrwürdig alte Holz zu erklimmen und dem Geschehen von noch weiter oben, noch mehr Pepp zu geben. Ein wenig jeckes Training für seine viel beworbene Karnevalssitzung braucht wohl noch Entertainer Stefan Raab. Ihn hatten die Höhner am Samstagabend bei der Kostümsitzung der Blauen Funken im Gepäck, als sie ihren Hit „Ävver et Hätz bliev he in Kölle“ präsentiert. Lernen konnte Raab auch von Funken-Präsident Theo Jussenhoven, der den Moderator direkt neben sich in den Elferrat holte. Dass die Blauen Funken jetzt mit der Sambaschule eine Gruppe vor sich haben und nicht mehr den Zoch anführen nehmen diese relativ gelassen: „Es gab immer Vorgruppen und wenn das diesjährige Motto so gut umgestetzt werden kann, können wir gut damit leben“, sagt Pressesprecher Armin Hoffmann.

Mit viel Fantasie präsentierten sich wieder einige Jecken bei der Kostümsitzung der Löstigen Paulaner im Pullman. Statt Kostüme von der Stange zu kaufen, wurde aus alten Plastiktüten, Kaffeekapseln, Kronkorken und Joghurt ein Traum von einem Sambakostüm geschneidert.

Ihr 50-jähriges Bestehen können die BarbarAnniter bei ihrer Prunk- und Kostümsitzung im Ostermann-Saal feiern. Was in der Jugendarbeit in St. Barbara entstand, ist heute ein jecker Verein mit knapp 70 Mitgliedern, der zwei Kirchengemeinden vereint. Besonderes Programm-Highlight war sicher der Auftritt vom „Weltenbummler“, Gerd Rück, der ansonsten nur noch selten auf den Bühnen zu sehen ist. „Er war einer der ersten Künstler die bei uns aufgetreten sind, daher wollten wir ihn gerne wieder dabei haben“, sagt Literat Norbert Wesseling.  

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