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Junge Union für Söder - CSU-Chef in Berlin

Berlin | aktualisiert | Im Ringen der Union um die Kanzlerkandidatur spricht immer mehr für Markus Söder. Nachdem der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann (CDU) sich laut der "Welt" auf Söders Seite geschlagen hat, kann der CSU-Chef laut Zählung der dts Nachrichtenagentur nun auf mindestens 124 Unterstützer in der Unionsfraktion hoffen - mehr als die Hälfte. CDU-Chef Armin Laschet kann weiterhin nur auf 64 Unterstützer relativ sicher hoffen. Die K-Frage bei der Union ist auch am Montagmorgen ungeklärt.

16 Parlamentarier haben erklärt, sich nicht öffentlich zu positionieren, von 41 Abgeordneten ist auch auf Nachfrage gar nichts zu hören. Die Junge Union beriet am Sonntagabend ebenfalls über eine Positionierung in der "K-Frage", nach Angaben aus Teilnehmerkreisen waren 14 Landesverbände für den CSU-Chef, einer für Laschet, drei enthielten sich. Söder landete unterdessen am Sonntagabend mit einem Learjet aus Nürnberg kommend in Berlin - aus welchem Grund, das war zunächst unklar.

K-Frage der Union weiter ungeklärt

Wer für die Union als Kanzlerkandidat antritt, ist auch am Montagmorgen weiter unklar. Ein Treffen des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder blieb in der Nacht ohne Ergebnis. Beide hatten bis in die frühen Morgenstunden im Reichstag verhandelt.

Laut eines Berichts der "Welt" ging das Treffen gegen 01:30 Uhr nach rund dreieinhalb Stunden zu Ende. Laschet und Söder hatten ursprünglich angekündigt, bis Ende der Woche eine Lösung in ihrem Streit um die Kanzlerkandidatur zu finden. Es war zunächst unklar, wie es nach dem abgelaufenen Ultimatum weitergehen soll.

Eine Abstimmung der Unionsfraktion als einziges gemeinsames Gremium wird immer wahrscheinlicher. In der Fraktion könnte Söder auf eine deutliche Mehrheit hoffen.

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