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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister tritt zurück

Schwerin | Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) tritt zurück. "Ich habe eine Waffe bei jemanden erworben, bei dem ich sie aus der heutigen Sicht nicht hätte erwerben dürfen", schrieb Caffier in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung. Nicht der Erwerb sei aber ein Fehler gewesen, sondern sein Umgang damit.

"Dafür entschuldige ich mich", sagte Caffier. "Es verletzt mich jedoch zutiefst und ist für mich eine extrem große Belastung, dass in der Berichterstattung irgendeine Nähe zu rechten Kreisen suggeriert wird", so der bisherige Innenminister. "Das Mediengeschäft ist jedoch erbarmungslos und leider allzu oft undifferenziert. Die Schlagzeilen haben sich in die Köpfe der Menschen eingebrannt." In dieser Situation habe er "nicht mehr die nötige Autorität", um das Amt des Innenministers bis zum September 2021 ausüben zu können. Mit Ablauf des Tages trete er daher als Minister zurück.

Sein Landtagsmandat will er aber behalten. Seit März hatte es Berichte gegeben, Caffier habe eine Waffe bei einem Mitglied der verbotenen rechtsextremen Gruppe Nordkreuz erworben und Schießtraining von ihm erhalten. Caffier hatte erklärt, er habe Anfang 2018 eine Kurzwaffe für den Gebrauch bei der Jagd erworben – Caffier ist seit 40 Jahren Jäger.

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