Symbolbild

Köln | Da macht die Autobahngesellschaft den Autofahrer*innen auf der A1 aber ein Weihnachtsgeschenk. Denn ab der Nacht zum Donnerstag, 23. Dezember soll der Abschnitt zwischen Hürth und Dreieck Erfttal wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit wäre die A1 nach der verheerenden Flutkatastrophe am 14./15. Juli wieder in Richtung Süden durchgängig befahrbar.

Autofahrer*innen in Richtung Eifel oder Trier quälen sich derzeit durch die Kreisverkehre im Rhein-Erft-Kreis und die Menschen in den kleinen Orten sind vom Durchgangsverkehr belastet. Zumindest in Richtung Süden könnte die geplante Wiedereröffnung der A1 zwischen Hürth und Dreieck Erfttal für Entlastung sorgen.

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Geschwindigkeit reduziert

Allerdings gibt es in dem Teilabschnitt weitere Bauarbeiten und den Autofahrer*innen stehen auf dem vier Kilometer langen Abschnitt zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeit in diesem Streckenabschnitt ist auf 80 km/h und im Bereich der Baustelle „Liblarer Mühlengraben“ auf 60 km/h reduziert. Eigentlich wollte die Autobahngesellschaft diesen Streckenabschnitt erst mit Beginn des neuen Jahres freigeben, aber die Bauarbeiten schritten schneller voran als geplant. Mit der vorzeitigen Freigabe soll der Weihnachtsverkehr entlastet werden, so Sebastian Bauer, Sprecher der Autobahngesellschaft.

Und in Richtung Norden? Hier müssen sich die Verkehrsteilnehmer*innen noch in Geduld üben. Zwar schreiten die Arbeiten am Bauwerk „Liblarer Mühlengraben“ gut voran, aber sie sind auch stark witterungsabhängig. Die Autobahn GmbH Rheinland rechnet damit, dass die A1 im Frühjahr wieder in beide Richtungen durchgängig befahrbar ist.

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