Köln | „Köln Süd Offen“ lädt am kommenden Wochenende zu einem Rundgang durch die kreativen Stuben, Ateliers und Studios in der Kölner Südstadt. Mit dabei auch Fotograf Ralf Kardes. Drei Fragen an den Fotokünstler zu seinen Schwerpunkten und was am 3. und 4.5.2014 in seinem Studio in der Overstolzenstraße zu sehen sein wird.

Report-k.de: Herr Kardes wie oft waren Sie schon bei „Köln Süd Offen“ aktiv mit dabei?
Ralf Kardes: Es ist das erste Mal, dass ich mich beteilige. Seit drei Jahren bin ich mit meinem Studio in der Kölner Südstadt ansässig und kenne die offenen Ateliers bisher „nur“ als Besucher. Angesprochen von den beiden Künstlern Lieselotte Freusberg und Guillermo Maltifani habe ich mich entschieden ebenfalls an „Köln Süd Offen“ teilzunehmen. In diesem Jahr werden 67 Künstler ihre Ateliers öffnen. Wir hoffen auf viele Besucher und interessante Gespräche.

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Was bekommt man im Fotostudio Kardes alles an den beiden Tagen zu sehen? Live-Shootings oder Arbeiten?
An beiden Tagen liegt der Schwerpunkt – wie es sich für offene Ateliers gehört – auf meinen künstlerischen Arbeiten. Da ich nicht mein ganzes Spektrum zeigen kann, erwarten meine Gäste Arbeiten aus den Serien „Baumbilder“ und „Das Sehen verändert unser Wissen, das Wissen unser Sehen“. Zudem zeige ich Entwürfe meines neuen Projektes. Mehr will ich noch nicht verraten, sonst ist ja die Spannung raus. Natürlich können sich die Besucher auch über mein Studioangebot informieren. Ob es dabei zu einem spontanen Shooting kommt, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihres Fotoateliers?
Meine Kunden schätzen an meiner Arbeit, dass ich mir Zeit für sie nehme. Daher liegt es auf der Hand, dass besonders sensible Bereiche wie Bewerbungsfotos zu einem meiner Schwerpunkte gehören. Jeder möchte sich mit diesen optimal präsentieren. Von daher braucht man beim Shooting Ruhe und Zeit. Gleiches gilt für Portraits und erotische Fotografie. In den nächsten Wochen begleite ich dann natürlich so manches Hochzeitspaar an seinem schönsten Tag.

Autor: Andi Goral

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