Köln | Zwar war Köln noch nicht betroffen, aber das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Lanuv) informierte heute Abend über hohe Ozonwerte in NRW. Diese haben an mehreren Orten die Informationsschwelle von 180 μg/m3 überschritten. Der höchste Ozonwert in Köln wurde um 17 Uhr in Chorweiler gemessen.

Die Kölner Werte

Der Spitzenwert lag in Köln Chorweiler um 17 Uhr bei 145 μg/m3. In Rodenkirchen lag der Spitzenwert um 14 Uhr bei 129 μg/m3. Für die Messstationen an der Turiner Straße und am Clevischen Ring weist das Lanuv keine Ozonwerte durch. Die aktuellen Werte findet man im Netz unter: www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm

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Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.

Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:

· an Stelle des Autos Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen

· Fahrgemeinschaften bilden

· beim Autofahren die Geschwindigkeit reduzieren, Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung benutzen

· nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel verwenden

Autor: Andi Goral

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