Das berichtet die britische Zeitung "Telegraph". Die Freilassung des politischen Analysten erfolgte gegen umgerechnet 71.000 Euro Kaution, wie der Anwalt des Botschafters mitteilte. Am 27. Juni hatte die iranische Regierung neun Mitarbeiter inhaftiert und ihnen vorgeworfen, die Proteste nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 12. Juni mitorganisiert zu haben. Der britische Außenminister Miliband begrüßte die Freilassung, betonte jedoch, dass die Festnahme "vollkommen ungerechtfertigt" gewesen sei. Der nun freigelassene gebürtigen Iraner muss vermutlich weiterhin mit einer Verurteilung wegen Verletzung der nationalen Sicherheit rechnen.

[dts]

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