Köln | Eine DITIB-Moschee im Kölner Stadtteil Chorweiler und ein Verwaltungsgebäude der DITIB in Ehrenfeld wurden am vergangenen Wochenende durch Steinwürfe attackiert. Die Kölner Politik verurteilt die Attacke aufs Schärfste.

Als der Angriff erfolgte befanden sich sieben Personen in der Moschee, darunter der Imam. Den will Oberbürgermeisterkandidat Andreas Kossiski noch heute treffen und sich mit ihm über den Vorfall austauschen. Kossiski verurteilte die Attacke aufs Schärfste.

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„Wir verurteilen diese Tat aufs Schärfste“, so Wolfgang Kleinjans, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bezirksvertretung Chorweiler in einer schriftlichen Mitteilung der Kölner Grünen. Die Moscheegemeinde ist im Kölner Norden sehr gut vernetzt. Ein Anschlag wie dieser, gerade auch mitten im Fastenmonat Ramadan, führt zu tiefer Verunsicherung und Angst bei den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und stellt unser gutes Zusammenleben in Vielfalt in Frage“
Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einem schriftlichen Statement: „Ich lehne jegliche Form von Gewalt gegen religiöse Einrichtungen ab, wie ich insgesamt Gewalt ablehne. Gewalt, auch wenn es sich um Sachbeschädigung handelt, darf niemals ein Mittel sein – weder in der religiösen noch in der politischen Auseinandersetzung. Ich verurteile daher diese Taten auf das Schärfste und hoffe, dass die Polizei diese Taten zügig und vollständig aufklären kann.“

Autor: Andi Goral

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