In der Pause traf man sich beim Kölsch, das so manchem gerade von den Jüngeren besser schmeckte und eindeutig die Laune steigen ließ

Carina und Tanja aus Brühl sind so richtig jeck, Tanja ist so jeck, daß Sie ab Weiberfastnacht Urlaub nimmt und nur das nötigste schläft und die ganz andere Zeit „op jück“ ist. Die Karte für die Sitzung hatte Sie bei einer Verlosung Ihres Arbeitgebers, dem Landschaftsverband Rheinland gewonnen. So einen Arbeitgeber erträumen sich sicher viele Kölnerinnen und Kölner. Die Sitzung super, aber vor allem die Stimmung am Kölschstand hat den Mädels gut gefallen. Dort haben Sie, einige haben sich in die heiligen Kölner Hallen getraut, zwei Düsseldorfer und einen Neusser kennengelernt. Womit bewiesen ist in welcher Stadt man besser feiern kann. Die jungen Herren waren natürlich besonders begeistert von Ihren neuen Bekanntschaften und waren nicht so ganz begeistert vom Weinzwang.


Schmucke junge Herren in Blau-Gold


Die beiden Fahnenträger freuten sich ob Ihres hervorragenden Überblicks über den Saal, stehen sie ja immer auf der Kanzel.


 


Beeindruckend ist der Einzug der BürgerGarde Blau Gold, leicht gestört durch einen jugendlichen Besucher, der unbedingt meinte witzig zu sein und sich mit auf die Bühne geschlichen hatte und auch dann ein paar Mal ziemlich blöd auftrat. Doof ist das, weil es die Acts auf der Bühne kaputt macht und das muß nicht sein. Tolerant war man, man ließ ihn gewähren und nach einer gewissen Zeit wurde ihm seine Billigprovokation auch zu blöd. Wir von karnevalzeitung.de werden von ihm kein Foto veröffentlichen, obwohl wir welche haben um ihm hier nicht auch noch eine Plattform zu bieten.


Die Garde tanzt unter dem gestrengen Blick von Neu-Mariechen Andrea





Der Tanzoffizier hebt ab Marcel Krahforst



Blau-Gold hat ein neues Mariechen, Andrea Ehrhardt, flott und schnell ist sie mit Ihrem Tanzoffizier Marcel Krahforst und auf der Bühne unterwegs mit 180 Sachen. Das kommt gut und ist fast Ballettreif.


 





Der einzigste Moment in dem die beiden einmal innehielten


Ausmarsch der Bürgergarde Blau-Gold


So feiern kölsche Originale


 


Markus Wallpott, der Präsident der Bürgergarde Blau-Gold, dessen Vater die Garde jahrelang leitete, hat hier ein glückliches Händchen bewiesen. Auch ein junger Präsident mit Witz und Charme, im Karneval bewegt sich was. Karnevalzeitung.de berichtete über die Herrensitzung der Bürgergarde Blau-Gold.


Ne Kölsche Schutzmann mit derb deftigem Humor


 


Als Redner trat dann Jupp Mendt, ne kölsche Schutzmann auf die Bühne und brachte gleich zu Beginn einen seiner besten Scherze zum Thema politischer Verfall, Willy Brandt der machte noch nen Kniefall, jetzt haben wir den Stoiber in München mit Durchfall. Für das abwechslungsreiche Programm zeichnete im übrigen Hans Fey verantwortlich. Und das wars im Detail, am Mittwoch den 12.1.2005 im Kölner Gürzenich: Einzug der Fidele Kölsche mit Elferrat, Ne bergische Jung (Willibert Pauels), Wicky Junggeburth, Et Rumpelstilzje, Originalmatrosen vom Müllemer Böötche, Bläck Fööss, die Bürgergarde Blau-Gold, Jupp Menth als Kölsche Schutzmann, Peter Horn, De Boore, das Dreigestirn und zum Abschluss Hellije Knächte un Mägde.



Die Lampen, links neben dem Schutzmann, sehenswert


 


Besonders erwähnenswert ist das Chorgestühl, des Elferrates, daß auf den ersten Blick bieder wirkt, so ein wenig Gelsenkirchener Barock, aber die Lampen, irgendwo im Design zwischen 50ern und heutigem Retrofieber angelegt, sind fantastisch und katapultieren den visuellen Auftritt ins hier und jetzt. Toll! Geleitet wurde die Sitzung von Winrich Granitzka


 


Ganz hinten machten die jüngeren Semester ziemlich gut Party 🙂


 


Für die Statistiker: Die Grosse von 1823 e.V., Prunksitzung, Mittwoch 12.Januar 2005, im Kölner Gürzenich, Sitzungspräsident Winrich Granitzka, die Programmgestaltung hatte Hans Fey in Händen.

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