Das Symbolfoto zeigt einen Stuhl in einem Atelier.

Köln | Das Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt will verhindern, dass die städtische Verwaltung Künstler*innen städtische Ateliers kündigt. Das Kulturamt spreche, so die Parteien, seit Juni wieder Kündigungen aus.

Damit will das Ratsbündnis die von der Pandemie finanziell unter Druck stehenden Künstlerinnen stützen. Zudem soll ein runder Tisch eingerichtet werden, der auftretende Probleme erkennt und Lösungen bespricht. Das Ratsbündnis hinterlegt die Künstlerinnenförderung im Haushalt 2022 mit zusätzlichen Geldern für Atelierräume in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Zudem sollen Mietkostenzuschüsse in Höhe von 100.000 Euro an Künstler*innen ausgezahlt werden, die in Ateliers arbeiten.

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Damit wollen, so die kulturpolitische Sprecherin der grünen Stadtratsfraktion Brigitta von Bülow, den Künstler*innen geholfen werden und dem Mangel an Ateliers begegnet werden. Von Bülow: „Was in Ateliers erdacht und ausgestellt wird, das ist Teil der Persönlichkeit unserer Stadt.“

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