Die Wasserkinetische Plastik befindet sich auf der Südseite des Ebertplatzes und wurde 1977 nach Entwürfen des Metallbildhauers Wolfgang Göddertz erbaut. Sie ist mit Abstand der größte Edelstahlbrunnen der Stadt. Eigentlich als Zierbrunnen konzipiert sprudelt schon seit 2002 kein Wasser mehr. Ein Defekt und notorischer Geldmangel brachten den Brunnen zum erliegen.


Wolfgang Göddertz (links) im Gespräch mit Gästen der gestrigen Präsentation

Ideen aus der Vorzeit der Spülmaschine
Vor dem Hintergrund der geplanten Umgestaltung des Ebertplatzes, über die der Rat der Stadt am 14.7.2011 entscheiden will, hat der Arbeitskreis „Denkmal des Monats“ ganz bewusst diese Plastik in den Vordergrund gestellt. Ihm ist es ein großes Anliegen, dass dieser bedeutende Zierbrunnen am Standort erhalten bleibt, umfassend restauriert und wieder in Betrieb genommen wird. Engelbert Rummel, Leiter der Gebäudewirtschaft der Stadt, sicherte auf  Nachfrage in einer angeregten Diskussion zu, den Brunnen auch bei einer Neugestaltung weiter zu erhalten. In einem ersten Schritt der Reaktivierung hatte er die Zäune um den Brunnen wieder entfernen lassen, um ihn öffentlich zugängig zu machen. Das stieß auch beim Erschaffer des Denkmals auf Zustimmung, der den Brunnen ursprünglich auch als Wasserspielplatz für Kinder konzipiert hatte. Wasser spielte zudem bei der Ideenfindung eine große Rolle. „Die Idee kam mir beim Spülen von Teelöffeln auf die das Wasser fiel. Ich habe sie dann senkrecht aufgestellt, damit das Wasser nicht zu ausladend spritzt.“, erinnert sich Göddertz mit einem verschmitzten Lächeln.

Stefan Kalassa für report-k.de | Kölns Internetzeitung

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