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Einer der wenigen politischen Bühnenredner: Jens Singer ist der "Schofför der Kanzlerin"

Der Erste der Vorstellabende – 18 jecke Künstler und Gruppen

Köln | Die ersten Blätter fallen, 57 Bands, Redner, Tanzgruppen oder Alleinunterhalter haben sich an fünf Abenden beworben und 18 wurden ausgewählt. Sie waren heute auf Vorstellabend des Karnevalsverbands Rhein-Erft in Pulheim. Auch viele in Köln bekannte Künstler, Bands und Tanzgruppen stellten sich vor.

Einer der Redner darf sich trotz Bundestagswahl morgen nach all den Umfragen in Sicherheit wiegen: Jens Singer, der die Type des „Schofför der Kanzlerin“ auf die Bühnen des Rheinlades bringt. Eine der wenigen politischen Reden und vor allem, wie er betont 100 Prozent Agenturfrei. Kurz nach seinem Auftritt musste er sich auch zurück auf den Weg nach Berlin machen und in Köln den Nachtzug erwischen, denn morgen um 7:00 Uhr – nein er muss nicht Angela Merkel abholen - steht er in Moabit in einem Wahllokal als Wahlvorstand. Aber wer weiß, vielleicht muss er ja doch noch schnell seine Type neu erfinden „Schofför des Schulz“. Als treue Seele wäre er der Kanzlerin natürlich in den Ruhestand gefolgt, denn für gewöhnlich behalten die Kanzler ihre Fahrer, aber dann wäre es fürs Programm womöglich dünne geworden, wenn er nur noch über gestampfte Kartoffelsuppe berichten hätte können.

Eine weniger sprachlich ziselierte Rede hielt Annegret vom Wochenmarkt, die ziemlich derb über ihres Herberts Manneskraft herzog. Auch die ein oder anderen Details aus ihrem reichen Wochenmarktserfahrungsschatzes brauchten keiner Deutung. Dem Publikums gefiels und man spürte deutlich, dass bei der oder dem anderen die Phantasie mit ihr oder ihm durchging.

Der Kölschkracher, ein Alleinunterhalter mit Ziehharmonika in Lederhose, traf nicht immer den richtige textliche Wiedergabe, etwa bei einem Cover zu Andreas Gabalier und rheinisches Bayerisch ist nur schwer zu ertragen. Songs covert auch die „The Fantastic Company“, die mit Aisha Röhlen eine fantastische Sängerin in ihren Reihen hat. Ihre Interpretation von Gloria Gaynors „I will survive“ war einfach nur grandios. Nicht nur ihre stimmliche Bandbreite, das leicht rotzige im Timbre und die lässige Fröhlichkeit übertrugen sich superschnell auf das Publikum. Singen nennt die sympathische junge Dame mit dem Riesentalent ganz bescheiden: „Traumhobby“. Eine gute Stimme hat auch Josephine Ohly, die schon 2012 den Höhner Talentwettbewerb am Tanzbrunnen gewonnen hat.

Palaver, seit 2016 aktiv, brachten lockeren Kölschpop auf die Bühne, Kölschraum haben es raus, wie man einen Saal in Stimmung bringt und die Altreucher bestechen durch ihre musikalische Reife. Der Zauberer mit Kommandaton, der rote, weiße Bälle und Zitronen durcheinander wirbelt, André Hieronimus, hatte das Publikum im Griff. Allerdings sind seine Tricks eher was fürs kleine Haus, denn man muss seine Tricks natürlich erkennen können. Noch auf der Bühne: Moped Manni, Kolibris, Schlabber und Latz, Sibbeschuss, Zwei8 Hillije und Druckluft zeigten ihr aktuelles Repertoire.

Vier Tanzgruppen hatten die Auswahl von Elsdorf überstanden und durften sich heute auf dem Vorstellabend präsentieren. Die Zunftmüüs, die Original Matrosen vum Müllemer Böötchem Agrippina Colonia und die Fidelen Fordler zeigten ihr Können und ihren aktuellen Trainingsstand mitten in der Vorbereitung zur neuen Session.

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