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Linke: Lufthansa-Paket ist ein "absolutes Armutszeugnis"

Berlin | Die Linke kritisiert das Rettungspaket der Bundesregierung für die schwer angeschlagene Fluggesellschaft Lufthansa. "Wir sehen gerade an welchen Ecken und Enden wir Geld brauchen, gerade bei den klammen Kommunen", sagte Parteichefin Katja Kipping im "RTL/ntv-Frühstart". Und da wehre sich die Bundesregierung bislang.

"Aber um der Lufthansa neun Milliarden Euro zu geben, dafür ist Geld da." Kipping erinnert daran, dass Deutschlands größte Airline derzeit nur einen Börsenwert von vier Milliarden Euro habe, die Bundesregierung nun aber mehr als das Doppelte für lediglich 20 Prozent bezahle. Da habe der Bund "in Mathe beim Grundkurs Prozentrechnung nicht aufgepasst".

Als "dritte Ungeheuerlichkeit an diesem Vorgang" bezeichnete Kipping den Verzicht auf Vorgaben bei den Klimaschutzzielen. In Summe sei der Vorgang "ein absolutes Armutszeugnis und eine Ohnmachtserklärung vor einem großen Konzern". Zusammenfassend sagte sie: "Man hätte mit vier Milliarden Euro das ganze Unternehmen übernehmen können und dann gemeinsam mit den Beschäftigten die Mitbestimmung ausweiten und was für die Klimaschutzziele tun können."

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