Sport Leistungssport

Hambüchen will seine Turnerkarriere beenden

Berlin | Fabian Hambüchen tritt endgültig als Sportler zurück. Nach einem Bericht der "Bild" (Freitagausgabe) beendet der Turner am Samstag seine Karriere. Demnach geht er beim Finale der Deutschen Turnliga in Ludwigsburg ein letztes Mal ans Gerät.

"Es ist wirklich Schluss! Ich hatte eine wundervolle Zeit mit dem Olympia-Sieg als Höhepunkt", sagte Hambüchen der "Bild". "Ich habe sportlich all meine Träume erreicht und freue mich jetzt sehr auf meine weitere Zukunft." Vor einem Jahr hatte Hambüchen ganz Deutschland bei den Olympischen Spielen mit seinem Sieg am Reck verzückt.

Ein Triumph nach drei vergeblichen olympischen Anläufen (Bronze 2008, Silber 2012). Danach turnte Hambüchen nur noch in Deutschland. Zuletzt war über ein Comeback bei der Heim-WM 2019 in Stuttgart spekuliert worden.

"Ich will wieder studieren und beruflich etwas finden, was mich genauso inspiriert wie das Turnen", sagte er mit Blick auf seine Pläne. Hambüchen hatte sein 2012 begonnenes Studium an der Kölner Sporthochschule (Sport und Leistung) zuletzt unterbrochen. Dem Turnen will er ganz bestimmt erhalten bleiben, in welcher Funktion auch immer, so Hambüchen.

Vor seinem letzten Auftritt hat er etwas Bammel: "Meine Eltern, meine Freunde, mein Manager werden in der Halle sein. Ich freue mich und weiß noch nicht, wie ich danach reagieren werde. Es wird sehr emotional, ein ganz besonderer Tag werden."

Zurück zur Rubrik Leistungssport

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Leistungssport

Paris | Rafael Nadal hat in Paris zum elften Mal die French Open gewonnen. Im Stade Roland Garros besiegte der Spanier am Sonntag den Österreicher Dominic Thiem mit 6:4, 6:3 und 6:2. Thiem konnte besonders im ersten Satz für ein intensives und spannendes Match sorgen. Allerdings versagten ihm in den entscheidenden Momenten die Nerven, wodurch der Favorit Nadal in Führung gehen konnte.

16052018_Capoeira_Weltmeister_privat

Köln | Am vergangenen Wochenende fand in der azerischen Hauptstadt Baku die diesjährigen Capoeira-Weltmeisterschaften statt. Ein „Professor“ aus Köln konnte sich dabei gegen die weltweite Konkurrenz durchsetzen und den Titel holen.

07052018_KoelnerSportrede2018_Woelki_DOSB

Köln | Bei der zurückliegenden neunten Ausgabe der Kölner Sportrede gab es in diesem Jahr einen besonderen Gast. Die Festrede hielt der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Er ging in die Verlängerung.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS