Heiner Lauterbach schreibt für report-k.de seine FC-Kolumne. Foto: Bopp

Köln | Er lebt den FC auch aus der Ferne mit, verfolgt alle Spiele und schreibt exklusiv für report-k seine Kabinenansprache an die FC-Truppe vor dem nächsten Spiel!

Schauspiel-Star Heiner Lauterbach (68) hat die Jungs von Steffen Baumgart (50) innerlich zum prestigeträchtigen 1:0-Auswärtssieg in Leverkusen begleitet.

Und auch gegen den favorisierten BvB ist, wenn man ihn „hört“, am Sonntag für die ersatzgeschwächte Kölner Elf, trotz Super-Stürmer Erling Haaland auf der Gegenseite, noch nicht Hopfen und Malz verloren.

Hier kommt die Ansprache…

So Männer – ja ihr habt richtig gehört, Männer – nach außen hin werde ich euch zwar weiterhin Jungs nennen, aber hier unter uns seid ihr meine Männer. Spätestens nach diesem tollen Kampf gegen die Werkself.

Heute haben wir also Dortmund vor der Brust. Was gibt’s dazu zu sagen, außer dem Apell, die üblichen Tugenden abzurufen. Als da wären: Kampfkraft, bedingungsloser Einsatz, Mut und Leidenschaft. Wenn wir das alles zeigen und unsere Spitzenposition in meiner Lieblingstabelle verteidigen, dann steht unserem nächsten großen Schritt nichts im Wege.

Außerdem hat Dortmund, vergleichbar mit Köln eine tolle Fan-Tradition. Nicht umsonst verbindet diese beiden Vereine ja eine bemerkenswerte Fanfreundschaft. Vielleicht nicht vergessen sollte man, dass eben jene Dortmunder 1978 12:0 gegen Gladbach verloren und so unsere letzte Meisterschaft in Gefahr gebracht haben.

Glücklicherweise hat der FC zur gleichen Zeit 5:1 in St. Pauli gewonnen, so dass das Torverhältnis letztlich für uns und gegen Gladbach sprach und der dritten Meisterschaftsfeier nichts mehr im Wege stand. (Einwurf von Cafu: was ist denn ihre Lieblingstabelle Trainer?) Das wisst ihr nicht? Ich nenn sie mal die Ball Rückeroberungstabelle. Und zwar geht es darum, dem Gegner bei Ballbesitz möglichst wenig Pässe zu gestatten, bis man den Ball zurück erobert hat.(Einwurf Kainz: und do samma voan?)

So ist es Kainzi. Unter anderem wegen deiner bedingungslosen und extrem vorbildlichen Laufbereitschaft. Und so lang wir diesen Spitzenplatz halten, werden wir auch immer wieder erfolgreich sein.

Also auf geht’s Jungs, pardon Männer! Zeigen wir den Dortmundern, dass nicht nur im Pott geackert wird. Dass die wahren Malocher vom Rhein kommen. Kämpfen wir sie nieder.