Die Bläck Föös in der Mülheimer Stadthalle


Dazu trug nicht unerheblich der Präsident der Naaksühle der dem  Damen-Elferrat vorstand nicht unerheblich bei. Helmut Urbach, der Präsident der Große Höhenhauser von 1949 e.V. KG Naaksühle war schon fast ein Bestandteil des Programms und feuerte die 900 Damen, oder wie man in Köln sagt, Mädcher kräftig an. Schön ist das bei den Naaksühlen auf der Damensitzung, Damen den Elferrat bevölkern. Gelebte Gleichberechtigung.


Das jecke Damenvolk


 


Aber nun zum Programm, die Bläck Fööss, ziemlich spät im Programm, wollte man in der Mülheimer Stadthalle eigentlich nicht mehr gehen lassen. Die Damens standen auf den Tischen, sangen mit, entzündeten Wunderkerzen, tanzten vor, neben der Bühne und waren völlig aus dem Häuschen. Alle kostümiert, phantasievoll, klassisch als Lappenclown, Katze, Tigerin, alles vertreten. Begonnen hat die Sitzung  mit der Kindertanzgruppe die Ühlepänz, die mit dem Elferrat in die Stadthalle eingezogen sind. Dann gab es gleich zum Beginn das Dreigestirn, Klaus + Willi, Et Fussich Julche, die Filue und die Schlenderhaner Lumpe.


Bläck Fööss bei Ihrer letzten Nummer, im Wunderkerzenschein 


 


Die Bläck Föss, Legende des Kölner Karnevals, frisch wie am ersten Tag der Session und dann kam sie und er sprach den Damen aus dem Herzen: De Putzfrau von Ründeroth. Mit grandiosen Scherzen die entsprechend von den Damen im Saal quittiert wurden.


Die junge Dame tanzte ausgiebig zu den Fööss


Die Putzfrau aus Ründeroth, die eigentlich ein Putzmann ist


Mit excellenter Strumpfware




Der Herr Präsident als Stier im Elferrat


So zog Sie ein wenig den Präsidenten als den Schönsten mit Waschbrettbauch auf, oder erheiterte mit Scherzen wie Busreise mit dem Globus-Bus: „Bei Weilerswist hat der Fahrer gebremst, wir hatten erst in Ostende wieder die richtigen Gebisse im Mund“ und animierte den Präsidenten bei dem Evergreen „Komm mit nach Ründeroth“ zu wundervollen Stiergesten.


 


Weiter ging es mit den Paveiern, dem Männerbalett „Die Giottos“, dem Reporter vom Bure Blätche und als krönendem Abschluß Brings. Die Musik und die Tusch´s trug die Thomas Arenz Combo bei.


Auch dafür wird der Karneval genutzt, Protest gegen die Schließung der Mülheimer Stadthalle.


 


Der Name Naaksühle wurde zum einen von Mutter Knäpper geprägt, trafen sich die Männer doch immer am heimatlichen Herd der Familie Knäpper nach dem Krieg und immer als es Mutter Knäpper zu viel wurde, wurde Sie resolut: “ Wollt Ihr nicht endlich nach Hause gehen Ihr Naaksüle“, das „h“ kam erst später durch die fehlerhafte Éintragung im Vereinsregister zu Stande. Soweit unser kleiner Ausflug in die Historie…


 


Eine sympathische Sitzung mit hohem Niveau in der Mülheimer Stadthalle.


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