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Der Screenshot aus dem Livestream des Landes NRW zeigt Ministerpräsident Armin Laschet bei seinem Statement zu den Bund-Länder-Beschlüssen am gleichen Tag.

Armin Laschet sieht in den Maßnahmen schlichte Vorsicht

Köln | Nach den Bund-Länder-Beratungen erläuterte NRW-Ministerpräsident aus seiner Sicht die Beschlüsse und warum er der Ansicht ist, dass eine Verlängerung des Lockdowns sinnvoll und richtig ist. Laschet erinnerte an das Frühjahr und die Situation in den USA und im italienischen Bergamo und verglich diese mit der aktuellen Lage in Irland und in Großbritannien. Schon im Frühjahr sei es gelungen durch rechtzeitiges Handeln den Ausbruch des Virus in Deutschland und NRW milder zu gestalten. Gleiches gelte es jetzt im Angesicht der Virus-Mutation B 117 zu wiederholen.

In England und in Irland sei die Virus-Mutation außer Kontrolle geraten und dass nach einer Phase in der in beiden Ländern die Infektionszahlen stagnierten und sogar nach unten wiesen. Diese neue Virus-Mutation mache den Verlauf unberechenbar, wie die Beispiele aus Irland und England zeigten. Die Mutation sei um ein Vielfaches ansteckender. Deutschland und NRW könnten jetzt den zeitlichen Vorteil nutzen und die stagnierende Infektionslage biete dazu eine gute Chance das mutierte Virus im Keim zu ersticken. Laschet verwies auf die Erfolge die durch den bisherigen Kampf gegen die 2 Welle

Laschet begrüßte die Einheitlichkeit der Bundesländer bei der Entscheidungsfindung. Besonders hob Laschet die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken hervor. Dies müssten keine FFP 2 Masken sein, es reichten auch medizinische Masken. Im Bildungsbereich gelten die gleichen Regelungen wie bisher. Dort wo Homeoffice möglich ist, sollte dies auch umgesetzt werden. Laschet verteidigte das Offenhalten von Industrie, Wirtschaft und Handwerk, um die hohen Kosten der Pandemie schultern zu können.

NRW befände sich in einem hoffnungsvollen aber auch kritischen Moment der Pandemiebekämpfung, so Laschet, der die Verlängerung und Verschärfungen als schlichte Vorsicht bezeichnete. Das Landeskabinett werde sich morgen beraten. Die Homeoffice Regelungen werde der Bund in den Arbeitsschutzbestimmungen hinterlegen und nicht das Land NRW in seiner Coronaschutzverordnung. Laschet verteidigte die Lösung bei den Kindertagesstätten in NRW. Nur sehr wenige Kinder würden derzeit in die Einrichtungen gebracht und dies unterscheide sich nicht von den Kitas in den Bundesländern, die auf Notbetreuung gesetzt hätten. Laschet machte deutlich, dass das aktuelle Impfgeschehen dennoch immer im Blick sei und auf dieses reagiert werde, auch wenn die Zielmarke der Maßnahmen derzeit der 14. Februar sei.

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