Bestimmt und dynamisch gab sich der 39-jährige Nachfolger während seines Köln-Debüts. Bei den großartigen Zukunftsaussichten war das auch nicht weiter verwunderlich. Dem gebürtigen Schweizer wurde ein Vertrag über sieben Jahre angeboten, der mit der Aussicht auf eine Verlängerung von drei Jahren gekrönt wurde. Ab dem 1. Dezember 2012 soll der Führungswechsel stattfinden. „Ich freue mich ab nächstem Jahr in Köln zu sein“, so Kaiser. Er habe Köln in der Vergangenheit öfters besucht und sei besonders beeindruckt von der Qualität des Museums gewesen. „Das Museum Ludwig ist ein wichtiger Bestandteil der Kunstwelt“, Kaiser weiter. Deshalb freue er sich sehr auf seine neue Aufgabe. Den besonderen Schwerpunkt des Museum Ludwig, die pop-art, wollte Kaiser weiter ausbauen. Das Museum sei durch die pop-art weltweit bekannt geworden, diesen Weg werde er verfolgen, so der designierte Museumschef.

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„Wir haben den denkbar besten Kandidaten"
Auch der Oberbürgermeister zeigte sich erfreut über den Nachfolger. „Es war sicher nicht einfach einen geeigneten Nachfolger zu finden“, so Roters. Zehn Kandidaten aus der ganzen Welt standen im Gespräch. Die Wahl fiel jedoch schnell auf Kaiser. Überzeugt habe nicht nur seine reichhaltige Erfahrung, sondern auch die vielen Künstler-Kontakte, die dem Museumsbetrieb nutzen werden, Roters weiter. „Wir haben den denkbar besten Kandidaten für die Nachfolge gefunden“, resümierte der Oberbürgermeister zufrieden. Lediglich der Hauptausschuss müsse noch über den Nachfolger abstimmen. Doch auch hier werde es sicherlich keine Überraschungen mehr geben. „Es gab im Vorfeld Gespräche, die sehr positiv liefen“, so Roters.

Informationen über Philipp Kaisers Lebenslauf finden Sie hier >>>

[ez]

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