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Landesregierung bereitet umfassende Überprüfung der Einlagerung "bergbaufremder Abfälle" in stillgelegten Zechen vor

Düsseldorf | Zum fachlichen Meinungsaustausch über die Ergebnisse der vorliegenden Gutachten zu Sonderabfällen in stillgelegten Zechen fand gestern ein Expertentreffen unter Leitung der Staatssekretäre Dr. Günther Horzetzky (Wirtschaft) und Peter Knitsch (Umwelt) statt. Zu den Teilnehmern zählten auch die von Privatpersonen beauftragten Gutachter Dr. Harald Friedrich und Prof. Peter Carls, deren Ausarbeitungen in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit diskutiert wurden. Im Mittelpunkt des Fachgesprächs standen die aus Sicht der Gutachter vertieft zu prüfenden Fragestellungen. Diese sollen in das von der Landesre­gierung beabsichtigte unabhängige Gutachten einfließen.

Das Gutachten soll Antworten auf folgende Kernfragen geben:
 
•      Wie sind die Grundannahmen, die Basis der damaligen Entscheidun­gen gewesen sind, heute fachlich zu bewerten?

•      Sind aktuell und künftig Gefährdungen insbesondere des Grund- und Oberflächenwassers im Einzugsbereich der Steinkohlenberg­werke zu befürchten? Welche Maßnahmen müssten ggf. ergriffen werden, um diesen zu begegnen?

•      Wie muss das Monitoring erweitert werden, um ggf. auftretende Gefährdungen frühzeitig zu erkennen?

Die Einlagerung mit so genannten "bergbaufremden Abfällen" in Steinkohlenbergwerken in Nordrhein-Westfalen erfolgte nach den der Landesregierung vorlie­genden Unterlagen im Wesentlichen im Zeitraum von Mitte der 1980er-Jahre bis 2006. Insgesamt wurden in dem oben genannten Zeitraum rund 1,6 Millionen Tonnen solcher Abfälle in elf Steinkohlen­bergwerken eingelagert.

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