Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, bei der Vollversammlung 2021. Foto: Arne Schröder, Handwerkskammer zu Köln

Köln | Die Ergebnisse einer Umfrage unter 633 Handwerksunternehmen der Kölner Handwerkskammer ist eindeutig: 60 Prozent von ihnen schätzen ihre Geschäftslage „gut“ ein und 30 Prozent antworteten mit „zufriedenstellend“. Und auch in die Zukunft sehen die Betriebe positiv. Die Kammervertreter stellen Forderungen an die Politik.

Die Handwerksunternehmen haben klare Forderungen an die Politik, zumindest deren oberster Lobbyvertreter Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln. Er fordert einen Abbau der Bürokratie und der hohen Sozialabgaben. Die Energie- und Materialpreise sollen eingedämmt werden und die Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung sei herzustellen, damit der Nachwuchs auch den Weg ins Handwerk finde.

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Wollseifer in einem schriftlichen Statement: „Was ich von der zukünftigen Bundesregierung erwarte, ist eine Politik, die sich kümmert, die von sich aus prüft, an welchen Stellschrauben sie dreht und wo sie unsere Betriebe entlasten kann, etwa bei den Rahmenbedingungen für öffentliche Aufträge – das ist insbesondere in den Kommunen bislang zu wenig geschehen.“

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