"Das werden wir auch schaffen. Es braucht sich also niemand sorgen, dass wir jetzt den Spielbetrieb einstellen oder etwa das Finale morgen in Köln oder unser großes Jubiläumsspiel gegen den THW Kiel in Dortmund ausfällt", betonte Axel Geerken, Geschäftsführer des VfL. Das Lizenzierungsverfahren sei für den VfL Gummersbach in den letzten Jahren immer eine Zitterpartie gewesen. "In diesem Jahr wurde nun noch deutlicher, auch aufgrund der geänderten Lizenzierungsrichtlinien, nachgefragt, auf welcher wirtschaftlichen Basis wir in der kommenden Saison Bundesliga-Handball in Gummersbach bestreiten wollen. Unser vom Wirtschaftsprüfer testiertes Sanierungskonzept wurde der HBL eingereicht, jedoch noch nicht abschließend umgesetzt. Daran arbeiten wir, nicht erst seit heute, mit Hochdruck", so Geerken.

Inzwischen hätten ein Teil der Gläubiger bereuits angekündigt, auf ihre Forderungen zu verzichten, wenn sie im Gegenzug bis zum 30. Juni teilweise befriedigt werden. Die erforderliche Summe in Höhe von zwei Millionen Euro ist nunmehr bis zum Ende der Beschwerdefrist nachzuweisen. Kommende Woche sollen weitere Gespräche mit potentiellen Geldgebern stattfinden. "Dass das im Jubiläumsjahr und einen Tag vor dem Final-Rückspiel im Europapokal der Pokalsieger natürlich keine schöne Nachricht", räumt Geerken ein. "Alle Beteiligten müssen jetzt den Tatsachen ins Auge sehen und die Probleme lösen."

[cs]

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