Kunst

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Köln | Fünf Tage lang gibt es junge Kunst von den Studierenden der Kunsthochschule für Medien in Köln. Und das nach der langen Corona-Zeit. Ein Aufbruch nicht nur für die jungen Künstler*innen persönlich, sondern ein Aufbruch für Kunst in der Stadt nach der Corona-Zeit. Drei analoge Orte in Köln werden bespielt: Im Radstadion Köln-Müngersdorf, Ausstellung im Filzengraben und im Filmforum im Museum Ludwig. Aber die Kunst ist auch in der Stadt und im Netz zu sehen.

Köln | Im Lesesaal der Kunst- und Museumsbibliothek präsentieren vom 17. Juli bis 29. August 2021 Studierende der Kunstakademie Münster Booklets die in vier Semestern entstanden. Die Ausstellung trägt den Titel „Seitenaufenthalt. Booklet-Ausstellung von Studierenden der Kunstakademie Münster“. Die Ausstellung wurde von der Leiterin des Projekts Nora Schattauer kuratiert.

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Interview mit dem Direktor des Museums Schnütgen, Dr. Moritz Woelk

Wie erleben Sie gerade die Situation?

Dr. Moritz Woelk: Die Situation aktuell macht wieder Hoffnung. Insbesondere der erste Lockdown hat uns heftig getroffen. Unsere „Meister Arnt“-Ausstellung mit vielen internationalen Leihgaben war damals gerade im Aufbau und sollte am 1. April 2020 eröffnet werden. Daraus wurde nichts, die Museen wurden geschlossen und aus dem Kulturquartier wurde ein Infektionsschutzzentrum. Das gesamte Foyer war großräumig abgesperrt und das Bild dort wurde von Menschen in Schutzanzügen geprägt. Dann kam der Sommer und wir konnten unsere Sonderausstellung doch noch von Anfang Juli bis Ende September zeigen. Eine Ausstellung in dieser Dimension ist bei uns nur alle paar Jahre möglich, darauf hatten wir sehr lange hingearbeitet. Sie wäre wegen der Leihgaben nicht wiederholbar oder weiter verlängerbar gewesen.

Köln | Auch Starkünstler haben einmal klein angefangen. Als Gerhard Richter noch nicht Gerhard Richter war, machte er in „Kapitalistischer Realismus". Einige seltene Werke aus dieser Zeit kommen nun beim Berliner Auktionshaus Grisebach unter den Hammer.

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Die Geschichte eines Kelches an der Stelle von Rubens

Köln | Seit dieser Woche wird in der Kunststation Sankt Peter ein neues Kapitel der Ausstellungsreihe „Replace Rubens“ aufgeschlagen. Nach Gerhard Richter, Walid Raad und Liam Gillick präsentiert die US-Künstlerin Kara Walker ihr Werk exakt an der Stelle, an der normalerweise Rubens „Kreuzigung Petri“ hängt. Dieses ist eine schwarz-weiße Papierarbeit, die das barocke Gemälde in der Größe sogar noch übertrifft.

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Es ist wie eine Einladung zum Reisen mit den Augen: Die neue Signac-Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum. Und ein Stück Frankreich in Köln.

Köln | Es ist eine dieser Ausstellungen, bei denen man sich zuerst fragt, ob die Welt sie wirklich braucht, zumal wenn die meisten ausgestellten Bilder ohnehin aus dem eigenen Haus stammen. Van Gogh, die Impressionisten, Picasso; man kennt die Bilder, das Publikum liebt sie; sie sind Publikumsmagneten, aber eine neue Sicht auf die bekannten Bilder zu geben, vermögen die wenigsten Ausstellungsmacher.

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Berlin | Die Corona-Pandemie hat im deutschen Kunst- und Kultursektor enorme Schäden hinterlassen.

Köln | Manfred Wegener war bis 2016 Fotograf des Kölner Stadtmagazins "Stadtrevue" Jetzt schenkte er dem Rheinischen Bildarchiv seine Fotos aus Jahrzehnten fotografischer Arbeit in Köln. Insgesamt mehr als eine halbe Million Fotos.

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Köln | Es ist in etwa das Heißeste, was die internationale Kunstwelt gegenwärtig zu bieten hat, zumindest der internationale Kunstmarkt: NFT-Kunst. In Köln jetzt in der Galerie Nagel Draxler.

Köln | Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste oder raum13 wurde Ende April geräumt. Das Land NRW besitzt in der Deutz-Mülheimer Straße Flächen, die der NRW.Urban gehören. Die beiden Kölner SPD-Landtagsabgeordneten Martin Börschel und Jochen Ott wollten von der Schwarz-Gelben-Landesregierung wissen ob eine Möglichkeit zur Zwischennutzung der landeseigenen Flächen im Otto-Langen-Quartier besteht.

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„Es zeigt sich so langsam Licht am Ende des Tunnels“

Wie erleben Sie die Stimmung jetzt im Lockdown?

Dr. Petra Hesse: Die Stimmung wird zunehmend positiver. Es zeigt sich so langsam Licht am Ende des Tunnels. Das spüre ich auch bei Meetings. Die Chancen stehen gut, dass wir im Beruf und im Alltagsleben wieder eine kleine Normalität zurückbekommen. Was noch fehlt, ist die Planungssicherheit.

Köln | aktualisiert | Das Auktionshaus Sotheby's will in Zukunft Auktionen in Köln durchführen. Das kündigte jetzt Sotheby's-CEO Charles F. Stewart via Zeitungsinterview an. Im Herbst 2021 soll es losgehen. Mittlerweile ist auch bekannt, wer das Kölner Büro führen soll.

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Köln | In Corona-Zeiten hinterlässt Bananensprayer Thomas Baumgärtel Impfbananen. So auch im Kölner Impfzentrum und in weiteren 30 Städten in 70 Institutionen.

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Die Kunst des Augenblicks

Köln | Er selbst nannte sich „Momentknipser“. Viele seiner Aufnahmen entstanden bei seinen Spaziergängen durch das Berlin der 1920er bis 1940er Jahre. Seine Kamera hatte Friedrich Seidenstücker immer dabei, um den Alltag seiner Mitmenschen festzuhalten. Das konnten junge Frauen sein, die gerade über eine Regenpfütze springen, oder Kinder, die sich mit Kreide auf dem Gehweg ihre ganz eigene Welt erschaffen.

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Berlin | Der Historiker Götz Aly hält das weltberühmte Luf-Boot - eines der bedeutendsten ethnologischen Objekte im Berliner Humboldt Forum - für koloniale Raubkunst. "Die Insel Luf war wie viele andere Inseln in der Südsee ein Paradies, bis die Kolonialherren kamen. Sie drangen mit aller Gewalt in die dort lebenden menschlichen Gemeinschaften ein, unterwarfen sie ihren kommerziellen Interessen und zerstörten die bestehende Kultur", so Aly im "Spiegel".

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Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

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Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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