Kunst

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Sonderausstellung im Kölner Ludwig zeigt die Rezeptionsgeschichte in Ost und West

Köln | Pablo Picasso gehört weltweit zu den bekanntesten Künstlern der Moderne. Dass der Künstler in seiner Wahlheimat Frankreich Mitglied der Kommunistischen Partei war und dass er sich für deren Ziele intensiv engagierte, wissen heute zumindest in den alten Bundesländern nur noch wenige Menschen. In der ehemaligen DDR war der politische Picasso dagegen deutlich präsenter. Dort nahm man ihn als Unterstützer von Befreiungskämpfen und Friedenskongressen intensiver wahr.

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Nur auf Sand gebaut: Eine Weltreise in 80 Bildern

Köln | In ihren Bildern aus Sand hält die russische Künstlerin Irina Titova den Moment fest. Immer wieder rieselt ihr Werkstoff federleicht auf die beleuchtete Glasplatte, auf der Gesichter, Bauwerke und Pflanzen entstehen, um dann Sekunden später mit nur einem Handgriff wieder zu verschwinden. Ihre aktuelle Show trägt den Titel „In 80 Bildern um die Welt“ - die Reise geht frei nach Jules Verne in zehn Länder von England, Frankreich und Deutschland nach Indien, Japan und in die USA. Immer wieder tauchen Dinge auf, die typisch sind für die Reiseziele und deren Kultur.

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Köln | In Ostasien hat der Mond eine besondere Bedeutung. Er wird religiös verehrt und ihm zu Ehren werden Feste gefeiert. Der Vollmond spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle im Leben des historischen Buddha, der an einem Vollmondtag geboren wurde. Seine Erleuchtung und sein Eingehen ins Nirwana sollen in eine Vollmondphase gefallen sein. Daher wurde der Vollmond bei den Menschen in Ostasien zum Symbol der Erleuchtung und schließlich auch für Buddha.

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Neues Zuhause für Rembrandt & Co

Köln | Wer durch die umgestaltete Barocksammlung im Wallraf-Richartz-Museum wandelt, erlebt die Epoche aus einem neuen Blickwinkel. „Wir haben versucht, das Seherlebnis des Barocks in unseren Räumen zu spiegeln. Wir möchten, dass die Besucher die Meisterwerke neu für sich entdecken und dass auch die jüngere Generation besser angesprochen wird“, sagt die Leiterin der Sammlung, Anja Sevcik.

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Einblicke in ein jüdisches Künstlerleben

Köln | „Das Wort Grünanlage habe ich vor diesem Projekt nicht gekannt. Es ist ein Begriff, den man nicht in eine andere Sprache wie ins Englische übersetzen kann, das funktioniert nur im Hebräischen. Ziel meiner Arbeiten ist es immer, etwas Neues zu entdecken und mich so selbst zu überraschen. Nur so macht mir die Arbeit Spaß“, erklärt der Künstler Boaz Kaizmann, als er auf den Titel seiner Videoarbeit „Grünanlage“ angesprochen wird. Diese ist vom 3. September bis zum 9. Januar anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ im Museum Ludwig zu sehen.

Köln | 2021 ist das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Diesen Anlass nutzt die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) um Arbeiten der bedeutenden Bauhaus-Fotografin Etel Mittag-Fodor zu zeigen. In der Ausstellung zu sehen sein werden: Porträts, Stillleben und Architekturaufnahmen aus den Jahren 1928 bis 1938.

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Urenkel von Käthe Kollwitz zum Kölner Kollwitz-Museum: „Es ist wie ein Gang durch ein Familienalbum“

Köln | Wenn Jan Kollwitz im Kölner Museum am Neumarkt durch die neue Sonderausstellung mit den Porträts seiner Urgroßmutter Käthe Kollwitz geht, sind das für den herausragenden Keramiker besondere Begegnungen: „Dort hängen die Porträts meiner Tanten, meines Großvaters und weiterer Verwandter. Da ist wie ein Familientreffen, ein Gang durchs Familienalbum. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich vor den Werken stehen. Ich bin beeindruckt, mit welcher Stringenz meine Urgroßmutter ihr ganzes Leben an ihrer Kunst gearbeitet hat. Da ist sie ein großes Vorbild für mich. Die Unbedingtheit mit der sie gearbeitet hat, fühle ich auch in meinem Herzen“, sagt der Kollwitz-Urenkel

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"Diese wunderbaren Begegnungen werden mir in Erinnerung bleiben"

Köln | Der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano hat bei seinem Erinnerungsprojekt "Gegen das Vergessen" mehr als 400 Überlebende des Holocaust getroffen. Diese waren in verschiedenen Ausstellungen schon weltweit zu sehen. In einer Wanderausstellung zeigt er nun 15 der großformatigen Porträts in acht deutschen Bahnhöfen. Noch bis zum 31. August ist die Schau in der Mittelpassage des Kölner Hauptbahnhofs zu sehen. Mit dem Projekt tritt der Künstler, der von der Unesco zum "Artist for Peace" ernannt wurde, für mehr Toleranz, Demokratie und Offenheit und gegen Antisemitismus und Rassismus ein.

Köln | Der Kölnische Kunstverein eröffnet am Freitag, 20. August die Gruppenausstellung Guilty Curtain mit israelischen, polnischen und amerikanischen Künstler*innen.

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Köln | Der Kölner Künstler Thomas Baumgärtel, bekannt als Bananensprayer, sprayte im Rahmen des GhmS Urban Art Festival 2021 Goch auf ein 22 Meter hohes Haus der "Wohnbau eG" eine "Beuysbanane".

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Köln | Fünf Tage lang gibt es junge Kunst von den Studierenden der Kunsthochschule für Medien in Köln. Und das nach der langen Corona-Zeit. Ein Aufbruch nicht nur für die jungen Künstler*innen persönlich, sondern ein Aufbruch für Kunst in der Stadt nach der Corona-Zeit. Drei analoge Orte in Köln werden bespielt: Im Radstadion Köln-Müngersdorf, Ausstellung im Filzengraben und im Filmforum im Museum Ludwig. Aber die Kunst ist auch in der Stadt und im Netz zu sehen.

Köln | Im Lesesaal der Kunst- und Museumsbibliothek präsentieren vom 17. Juli bis 29. August 2021 Studierende der Kunstakademie Münster Booklets die in vier Semestern entstanden. Die Ausstellung trägt den Titel „Seitenaufenthalt. Booklet-Ausstellung von Studierenden der Kunstakademie Münster“. Die Ausstellung wurde von der Leiterin des Projekts Nora Schattauer kuratiert.

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Interview mit dem Direktor des Museums Schnütgen, Dr. Moritz Woelk

Wie erleben Sie gerade die Situation?

Dr. Moritz Woelk: Die Situation aktuell macht wieder Hoffnung. Insbesondere der erste Lockdown hat uns heftig getroffen. Unsere „Meister Arnt“-Ausstellung mit vielen internationalen Leihgaben war damals gerade im Aufbau und sollte am 1. April 2020 eröffnet werden. Daraus wurde nichts, die Museen wurden geschlossen und aus dem Kulturquartier wurde ein Infektionsschutzzentrum. Das gesamte Foyer war großräumig abgesperrt und das Bild dort wurde von Menschen in Schutzanzügen geprägt. Dann kam der Sommer und wir konnten unsere Sonderausstellung doch noch von Anfang Juli bis Ende September zeigen. Eine Ausstellung in dieser Dimension ist bei uns nur alle paar Jahre möglich, darauf hatten wir sehr lange hingearbeitet. Sie wäre wegen der Leihgaben nicht wiederholbar oder weiter verlängerbar gewesen.

Köln | Auch Starkünstler haben einmal klein angefangen. Als Gerhard Richter noch nicht Gerhard Richter war, machte er in „Kapitalistischer Realismus". Einige seltene Werke aus dieser Zeit kommen nun beim Berliner Auktionshaus Grisebach unter den Hammer.

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Die Geschichte eines Kelches an der Stelle von Rubens

Köln | Seit dieser Woche wird in der Kunststation Sankt Peter ein neues Kapitel der Ausstellungsreihe „Replace Rubens“ aufgeschlagen. Nach Gerhard Richter, Walid Raad und Liam Gillick präsentiert die US-Künstlerin Kara Walker ihr Werk exakt an der Stelle, an der normalerweise Rubens „Kreuzigung Petri“ hängt. Dieses ist eine schwarz-weiße Papierarbeit, die das barocke Gemälde in der Größe sogar noch übertrifft.

Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl 2021 bei report-K

Am 26. September wählt Deutschland, NRW und Köln einen neuen Bundestag. report-K berichtet den ganzen Tag über die Wahl, die Wahlbeteteiligung und ab 18 Uhr aus dem Historischen Rathaus und von den Wahlpartys der Parteien in Köln. Alle Fakten und Daten deutschlandweit und Köln mit einem speziellen Fokus auf Köln und Interviews mit Kölner Spitzenpolitiker*innen im report-K-Liveticker ab 18 Uhr.

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Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

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